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Angoulême 2008
Eckart Sackmann berichtet vom Comicfestival

Auf ein Comic-Festival geht man nicht allein der Comics wegen, sondern um die Zeichner und Autoren hinter den "bunten Bildern" kennenzulernen. In Angoulême gibt es davon genug, aber das Stehen in der Signierschlange ist - bei hohen Temperaturen und großem Gedränge - ausgesprochen stressig. Weit ruhiger ist da ein Video-Live-Interview wie das mit dem Japaner Jiro Taniguchi (rechts).

Bei den großen Verlagen sitzen die Zeichner im Dutzend hinter ihrer Barikade, dem Tisch. Routiniers wie François Boucq (oben am Stand von Dargaud) behalten trotzdem ihre gute Laune. Die "dédicaces" gehören nun mal zum Job.

Hinter Christophe Blain (Foto oben) hängt ein Zettel, der besagt, dass alle Tickets für diese Schlange bereits vergeben sind. Die Fans müssen zweimal anstehen: auch für das Ticket.

Man kann sich das Warten verkürzen, indem man ein gutes Buch liest (ganz oben). Oder indem man seinen Rucksack in weiser Voraussicht mit Sixpacks gefüllt hat.

Kontrastprogramm: Fast unbemerkt signierte Moebius bei der Zeitschrift "Bodoï" (links). Beim Verlag Soleil hocken zwei Dutzend Zeichner gleichzeitig in einer proppenvollen Dunkelkammer im Karree: der absolute Härtetest.

Oben: Mit ihrer gezeichneten Geschichte des Verlags Futuropolis hatte Florence Cestac eines der sympathischsten Bücher zum Festival beigesteuert.

Nach dem Anstehen für Tickets und vor der Signierschlange kommt der Gang in die Buchhandlungen der Verlage. Deren Kasse kam nicht zur Ruhe.

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