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Afrika Comics
Eine Premiere ganz besonderer Art: Die Ausstellung Afrika Comics schlägt ein völlig neues und bis dato in Deutschland unbekanntes Kapitel aktueller Comic-Kultur auf. Gesellschaftspolitische und -kritische Geschichten von Künstlern aus einem Kontinent, dessen Bewohner häufig ein Leben jenseits der Armutsgrenze unter politisch und sozial elenden Bedingungen erleiden müssen. Gerade in diesem Klima der physischen und psychischen Repression spielen Comics als Informationsmedium eine enorm wichtige und aufklärerische Rolle.
Das italienisch-afrikanische Kulturmagazin Africa e Mediterraneo präsentiert rund 40 Kurzgeschichten, in denen in erster Linie das Thema "(Verletzung der) Menschenrechte" aufgegriffen und verarbeitet wird.
Kurator: Sandra Federici und Andrea Marchesini (Africa e Mediterraneo, Bologna)
Fünf junge Meister
Zum ersten Mal wird in diesem Jahr während der Frankfurter Buchmesse der "Sondermann" verliehen. Dieser Publikumspreis orientiert sich allein am Geschmack der Leser, welche im Vorfeld die Möglichkeit haben, ihre persönlichen Favoriten zu wählen.
Auf der Internet-Seite der Buchmesse (www.buchmesse.de) und im Fachmagazin Comixene wurden Ende August die nominierten Titel bekannt gegeben. Seitdem läuft die Abstimmung für die Fans.
Eine Kategorie ist dem deutschen Zeichner-Nachwuchs gewidmet. Nominiert sind Naomi Fearn ("Zuckerfisch"/Stuttgarter Zeitung), Robert Labs ("Crewman3"/Carlsen), Mawil ("Die Band"/Reprodukt), Judith Park ("Dystopia - Love at last sight"/Daisuki, Carlsen) und Joscha Sauer ("Nichtlustig"/Carlsen).
Die Ausstellung stellt die Künstler und ihre Arbeiten vor und zeigt an Hand dieser fantastischen Fünf die große Vielfalt der jüngeren deutschen Comic-Generation.
Kuratorin: Jutta Harms
Doujinshis aus deutschen Landen - Was Eltern nicht für möglich halten
Manga-Fanart - zu deutsch: Doujinshi - ist ein echtes Phänomen. Gerade hier zeigt sich die unglaublich aktive Auseinandersetzung der meist jugendlichen Leser mit ihren Helden in besonders vielfältiger und kreativer Weise, nämlich im zeichnerischen Umgang. Bei Zeichenwettbewerben werden nicht selten mehr als 1.000 Geschichten eingereicht.
Die Tischplatten-Ausstellung im Café des Comic-Zentrums zeigt die Fans von ihrer besten Seite mit ihren besten Seiten. Aufgerufen wurde, ein DIN A4 Blatt zum Thema Film einzureichen, sei es als verfremdetes Filmposter, als kurzer Comic oder gänzlich der eigenen Fantasie entsprungen.
Eine Jury, bestehend aus der Manga-Zeichnerin Christina Plaka, Mara Rach vom Frankfurter Fanzine Otaku, dem Japanologen Stefan Zeidenitz sowie Andrea Fiala de Ayerbe von der Frankfurter Buchmesse und Wolle Strzyz von Faszination Comic hat die 48 Bilder ausgewählt, die die Tische des Comic-Cafés zieren.
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