Ein schlapp wirkender Messebesucher bewundert die energische Mutantin bei Panini.
Gesichter
Petra legte mittlerweile zwei Hefte von "Wildwechsel" vor und veröffentlichte in "Menschenblut" Heft 34.
Levin Kurio wurde mit seinen Weissblech Comics bekannt.
Tim gründete 1993 den Verlag offkeks, der bisher fünf Hefte von "Rosa Elefanten + Weisse Mäuse" herausgab.
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Sonntag, 21. Oktober 2001
Zufrieden?
Fast alle Comicverlage äußerten sich zufrieden mit der ComicAction 2001. Lediglich bei Karicartoon/Neun und bei EEE war man vom Platz in der Halle bzw. von der Anzahl an Messegängern, die zum Stand fanden, nicht sehr erbaut. Für Verlage stehe das Einnehmen von Geld bei einer solchen Messe nicht im Vordergrund, wie Eckart Schott anmerkte, sondern es ginge darum, vor Ort zu sein. Für die Händler sieht das anders aus. Man wies auf unterschiedliche Tagesergebnisse hin, war aber nicht unzufrieden. Gabriele El Hag von Panini verzeichnete einen bemerkenswerten Andrang von Sammlern am Donnerstagvormittag, der danach etwas abebbte. Den großen Zulauf an Fans mit Signierwünschen für Robert Labs erklärte sich Joachim Kaps von Carlsen kurz mit "Der ist gut." Robert Labs habe schon viel Interesse geweckt, als sein erst letzte Woche erschienener erster Comic "Dragic Master" noch gar nicht vorlag. Erst letztes Jahr während der ComicAction 2000 hatte sich Labs bei Kaps vorgestellt (s. Foto ComicAction 2000). Für Eckart Breitschuh rührt das Phänomen Robert Labs daher, dass die Mangaszene hundertmal größer sei, als die Szene für andere Comics. Um deutsche Zeichner für diese anderen Comics bemühen sich eine ganze Reihe kleinerer Verlage. Manfred Ilsemann von Karicartoon/Neun verlegt zum Beispiel demnächst Horus mit "Krieg der Welten" und Nemo mit "Kreaturen" (AT), zwei bereits mit Erfolg arbeitende Comiczeichner. (Foto v.l.n.r. Manfred Ilsemann, Levin Kurio (hinten), Andree Schneider (vorne))
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Hit! ZACK
Für seine redaktionelle Arbeit beim ZACK Magazin und bei HIT Comics liest Martin Jurgeit ganze Stöße von Comics durch. Von Comicmessen oder -börsen nehme er manchmal so viel Material mit, dass er sich selbiges per Postpaket vorausschicke, um während seiner zahlreichen Bahnfahrten nicht so schwer schleppen zu müssen. Bestätigten Gerüchten zufolge soll Jurgeit derart comicbegeistert sein, dass er kaum noch ins Bett käme. Nicht etwa, weil ihn allzu spannende oder gruselige Comics davon abhielten, sondern weil er es zwischen seinen Comics nicht mehr fände. Martin Jurgeit ist Mitgesellschafter in der Jurgeit, Krismann & Nobst GbR, Berlin, die jetzt HIT Comics herausgibt. Sein erstaunliches Gedächtnis für Personen und Comics helfen ihm als Chefredakteur und Fachkritiker ungemein.
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Die Italiener
Italienische Zeichner sind bei mehreren deutsche Verlagen vertreten. Sahen wir auf der Frankfurter Buchmesse einen gestandenen Sergio Toppi für Salleck zeichnen, so konnte man während der ComicAction 2001 in Essen Massimiliano "Max" Narciso bei Mosaik, Gabriele dell'Otto bei Panini und IPP und Lucio Parillo bei IPP während ihrer Arbeit beobachten. (Foto v.l.n.r. Gabriele dell'Otto, Lucio Parillo)
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Messe aus
Auch am Sonntagnachmittag noch so dichte Besucherströme, dass in den Hauptgängen nur im Schneckentempo ein Durchkommen war, schlecht besucht war die ComicAction 2001 wirklich nicht. Zwar waren viele Messegänger eigentlich "nur" Passanten auf dem Weg in eine der Hallen 6 oder 8, um sich neue Spiele anzusehen, aber der eine oder andere nahm dann doch eine kleine Figur, ein Heft oder einen Eindruck mit. Der richtige Ort für die ComicAction innerhalb des Messegeländes scheint nun gefunden. Eine Teilnahme von EMA und ATP wird gewünscht, um insbesondere noch mehr comicinteressiertes Publikum anzuziehen. Im Rückblick auf drei Jahre ComicAction verdeutlicht sich, wie schnell sich Interessen und Größe dieses comicinteressierten Publikums ändern können. Daher wird sich für Verlage und Händler jedes Jahr erneut die Frage stellen, ob man das richtige Angebot für das zu erwartende Publikum in Essen habe, so dass sich ein Kommen lohne. Wegen des fehlenden Beiprogramms hebt man sich als ComicAction von der Spielemesse nicht genug ab, um etwas anderes als eine größere Comicbörse zu sein. Der Wunsch nach einem besonderen Kick jedoch, der lässt sich an der überall und ohne Zögern zu hörenden Absicht ablesen, dass man zum 10. Comicsalon in Erlangen 2002 ganz selbstverständlich kommen wolle.
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