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Standfest: Warteschlangen

Hinweise des Kulturamts

Heute [am 22. Juni] erscheint das Programmheft des Internationalen Comic Salons, das in diesen Tagen in der Universitätsdruckerei Junge und Sohn auf Hochtouren fertig gestellt wurde. Ab dem späten Nachmittag ist es in der Städtischen Galerie am Marktplatz, im Verkehrsverein am Rathausplatz, und in Buchhandlungen der Innenstadt erhältlich. Auf rund 80 Seiten bietet es eine Fülle von Informationen, nicht nur zum Programm des Salons, sondern auch rund um den Comic, seine Künstler und seine aktuelle Situation. Die Bildergeschichten sind nahezu so alt wie die menschliche Kultur, doch sie haben in den letzten 100 Jahren einen neuen Status erreicht.

Lewis Trondheim, junges Allround-Zeichner-Genie aus Frankreich, hat das kleine grüne "Monster" für das Plakat des diesjährigen Salons geliefert. Es ziert sein jüngstes Album beim Hamburger Carlsen Verlag. Das Copyright liegt beim französischen Verlag Delcourt, denn Trondheim ist trotz seines norwegisch klingenden Namens Franzose. Bereitwillig gaben Trondheim und sein Verleger für die Nutzung grünes Licht, weil Sie den Erlanger Salon seit langem schätzen.

(zitiert aus der Presseinformation vom 22.6.00 des Kulturamts Erlangen)

Tipps für Samstag:

  • Germany Online - Die Comics und das Internet: Podiumsdiskussion mit Einführung durch Harald Havas, Samstag, evenTraum, 14.30 Uhr
  • Max-und-Moritz-Gala Vergabe der Preise für beste Comics und Autoren, Markgrafentheater, 21 Uhr

 

Galaktisches Bestiarium

Galaxis Eine in Dunkel getauchte Halle mit Ausstellungen von Werken Mézières, Giger, Cabanes empfängt den Besucher mit passend beleuchteten Wandgemälden. Auf der Bühne der Halle unternimmt man eine Kreuzfahrt durch den phantastischen Kosmos der Comic-Künstler David Mack, Mark Harrison, Paul Staples, Doug Mahnke, Dirk Schulz, Wendy und Richard Pini, Frédéric Beltran, Ralf Schlüter und anderer. Zwischen den winklig-verwundenen Wandaufbauten der Ausstellungen staksen auf langen Beinen Phantasiefiguren, die die Kids erschrecken. Besondere Mutprobe ist es den kleinen Ausstellungsbesuchern, den gefährlichen Stelzenläufern durch die Beine zu flitzen. Es spricht für die artistische Reife der Hochbeinigen, dass dabei noch nichts passiert ist.

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Wind in den Weiden

Michel Plessix Ungemein sympathisch sind nicht nur die Figuren seiner Comics, sondern auch der Zeichner Michel Plessix selbst, dessen Serie "Wind in den Weiden" als bester Comic des Jahres 1999 von der RRAAH!-Jury gewählt wurde. Der misantropische Dachs sei der von Plessix bevorzugte Charakter, wie er in einem Interview erklärt, welches die Comic Radio Show (www.comicradioshow.com) mit ihm führt, bei welchem ich netterweise Zaungast sein darf. Das vollständige Interview wird man bei der CRS nachlesen können. Plessix liebt es, die Schwächen der Menschen darzustellen (siehe dazu auch die vier Alben von "Julian B.") und nicht superstarke Figuren durch den Comic kämpfen zu lassen. Die Landschaften in "Wind in den Weiden" entspringen seiner Phantasie und seien kein Abbild seiner Heimat in der Bretagne.

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Dinos

Steffen Volkmer und Max Müller Wiederholt hatten die Dino-Men Max Müller und Steffen Volkmer in mehreren Veranstaltungen zu erklären, dass Dino jetzt nicht untergehe, wenn die Nachfrage nach gewissen Superheldentiteln nachließe. Man sattle auf andere Serien um, wie beispielsweise die neue "Star Trek"-Ausgabe. Auch Alben gibt Dino nun heraus (Ralph Ruthe, Looney Tunes). Die für den Max-und-Moritz-Preis nominierte Serie "DC Archiv" (Hardcover) wird fortgesetzt. 1999 sei mit einem Gewinn von 5,2 Millionen DM sehr erfolgreich gewesen.

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Ehapafest

Christina Godau Wenigstens eine Dame ist fürs große Fest entsprechend gekleidet, nämlich die Öffentlichkeitsdame von Egmont Ehapa, Christina Godau. Sie begrüßt die Anwesenden recht herzlich, die vom Verlag eingeladen und bestens verpflegt werden. Eine Band spielt gekonnt Titel von den Beatles und den Rolling Stones. Eisbrecher auf der Tanzfläche sind selbstredend die Italiener, wodurch sich die Stimmung deutlich lockert. Erfreulich, dass auch viele Gäste anderer Verlage hier den Abend verbringen, worin sich ausdrückt, dass man letztlich am gleichen Strang zieht.

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