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Druuna

Vorträge, Diskussionen, Talk-Runden

 

DONNERSTAG, 22.6.2000

Von René Pellos' "Futuropolis" bis Moebius' "John Difool"

Geschichte des europäischen Science-Fiction-Comics im 20. Jahrhundert


Dia-Vortrag
Martin Frenzel, Comic-Experte und -Journalist, Mainz
Rathaus, Kleiner Saal
Donnerstag, 22. Juni, 13.00 Uhr

Ohne den überragenden Einfluss des US-Amerikaners Alex Raymond, dessen SF-Comic-Klassiker "Flash Gordon" von 1934 zahlreiche Nachahmer in Europa inspirierte, hätte der europäische SF-Comic wohl kaum reüssiert. Der Dia-Vortrag bietet eine historische Bilderrevue durchs SF-Genre - einen Blick zurück ins zu Ende gehende 20. Jahrhundert und auf rund 60 Jahre europäische SF-Comic-Geschichte. Dabei spannt er den Bogen von den Anfängen des europäischen SF-Comics mit René Pellos' "Futuropolis" von 1937, Edgar Pierre Jacobs' "Flash Gordon" in den 30er und 40er Jahren bis hin zum Goldenen Zeitalter der SF-Comics in den 50er und 60er Jahren. In den 70er Jahren weitete sich der Horizont der klassischen SF-Comics hin zur Phantastik, vor allem die frankobelgische Garde um Moebius mit "Arzach", Philippe Druillet und Enki Billal setzte unübersehbar neue Akzente. In den 80er und 90er Jahren bereicherten Autoren wie Miguelanxo Prado, "Stratos", Moebius/Jodorowsky mit ihrem futuristischen Detektiv "John Difool", ab 1980, Paolo Eleuteri-Serpieris "Druuna", 1985, und vor allem François Bourgeon und sein Texter Claude Lacroix mit dem meisterhaften Epos "Cyann - Tochter der Sterne" Anfang der 90er Jahre das SF-Genre im europäischen Comic.


Faszination Manga

Was ist dran an Sailormoon, Dragonball und Co.?


Dia-Vortrag
Harald Havas, Journalist, Autor, Wien
Rathaus, Kleiner Saal
Donnerstag, 22. Juni, 14.00 Uhr

Seit wenigen Jahren rollt nun auch im deutschsprachigen Raum die Manga- und Animé-Welle, um Jahre später als im Rest der westlichen Welt, aber um nichts weniger intensiv. Was aber haben diese großäugigen Nachfahren von Biene Maja und Wickie, das eine derartig große Faszination auf ein nicht nur sehr junges Publikum ausübt? Was bringt Kids der Video-Generation dazu, schwarzweiße(!) Comicbücher mühsam spiegelverkehrt zu lesen? Was bewegt durchschnittlich begabte Schüler dazu, plötzlich einen Japanischkurs zu belegen? Was haben die großen traurigen Augen von Sailormoon, das andere nicht haben? Einen Ansatz der Erklärung und Annäherung für Manga-Freunde wie -Feinde versucht dieser wissenschaftlich-humorvolle Exkurs.


Lost in Space

Weird Science versus Nick der Weltraumfahrer


Dia-Vortrag
Ole Frahm, Universität Hamburg
Rathaus, Kleiner Saal
Donnerstag, 22. Juni, 15.30 Uhr

Konnte in den 50er Jahren noch an eine Zukunft geglaubt werden? Oder war nach der Atombombe alles vorbei? Wie steht der Comic als modernes Medium zum Fortschritt, der Erfindung der Moderne? Können Comics in ihrer Trivialität Kritik üben oder sind sie immer schon Kulturindustrie? Anhand zweier sehr unterschiedlicher Science-Fiction-Comics aus den 50er Jahren - der Serien des Verlages "Entertaining Comics" (EC), Weird Science und Weird Fantasy aus den USA und "Nick der Weltraumfahrer" von Hansrudi Waescher aus der BRD - werden diese Fragen mit vielen Beispielen verfolgt.


Die Rückkehr der Magazine

Zack-Diskussion
Rathaus, Kleiner Saal
Donnerstag, 22. Juni, 16.30 Uhr
Teilnehmer: Andreas Hahn (Achterbahn), Klaus D. Schleiter (Mosaik), Georg Tempel (Ehapa/Feest, früher Comic Spiegel-Chefredakteur), David Basler (Strapazin), Achim Schnurrer (Schwermetall)), Steffen Volkmer (Dino/MAD)
Moderation: Martin Jurgeit (Chefredakteur ZACK)

Nicht nur die erfolgreiche Etablierung des neuen ZACK hat es bewiesen: Magazine liegen wieder (oder immer noch) im Trend - man denke nur an den Boom unter den kostenlosen Comic-Magazinen, die inzwischen in immer mehr Städten herauskommen. Ehemalige und heute aktive Magazin-Macher werden über die Chancen dieser verfrüht totgesagten Publikationsform diskutieren.


Das Comic Quartett

Vier Kritiker und vier Comics


Podiumsdiskussion
evenTraum, Bauhofstraße
Donnerstag, 22. Juni, 19.00 Uhr
Teilnehmer: Petra Lakner, Frank Neubauer, Andreas Platthaus
Moderation: Eckart Sackmann

Die Comic-Kritik und die Rezensionskultur im deutschsprachigen Raum sind seit einigen Jahren rückläufig. Die Umorientierung der Fachpresse und ein Rückgang der Besprechungen in Tageszeitungen und Stadtzeitschriften gingen einher mit einer erneuten "Trivialisierung" des Comic. Darunter leiden insbesondere qualitativ hochwertige Titel. Ihnen fehlt ein Forum, um sich bekannt zu machen, ein kultureller Multiplikator.
Das in diesem Jahr in Erlangen erstmalig vorstellige "Comic Quartett" möchte in einer dem bekannten "Literarischen Quartett" nachempfundenen Form zum Verständnis des anspruchsvollen Comics beitragen. Vier erprobte Kritiker setzen sich im Streitgespräch mit vier ausgewählten neueren Werken der Comic-Literatur auseinander. Ihr Beitrag sollte als ein erster Versuch gewertet werden, einen Teil der Bild-Erzählung in den allgemeinen Literaturbetrieb einzugliedern.



FREITAG, 23.6.2000

Comics - eine komische Geschichte

Dia-Vortrag
Eckart Sackmann, Comic-Experte und Literaturwissenschaftler, Hamburg
Rathaus, Kleiner Saal
Freitag, 23. Juni, 11.00 Uhr

Dass Wilhelm Busch keine Sprechblasen verwandte und dass die "Dramatisierung" des Comics auch international erst kurz vor der Jahrhundertwende einsetzte, hatte seine Gründe vor allem in reprotechnischen Ursachen. Die in der Presse übliche Form des Hochdrucks und das Zusammengehen von Bleisatz und Holzstich wirkten einer dynamischen Bildsprache entgegen.
Sprechblasencomics sind in Deutschland erst nach dem Zweiten Weltkrieg heimisch geworden. In der Fachliteratur ist immer wieder zu lesen, dass der für die Spätentwicklung entscheidende Einschnitt mit der Zeit des "Dritten Reichs" gleichzusetzen ist. Das allein ist als Erklärung nicht hinreichend. Auch vor 1933 bereits war die Entwicklung der Bild-Erzählung nicht den vor allen Dingen aus den USA stammenden Erneuerungen gefolgt.
Die deutsche Mentalität, Besonderheiten des Trägermediums und nicht zuletzt der übergroße Einfluss von Wilhelm Busch haben hierzulande eine Form des Comics begünstigt, die weit über das Kriegsende hinaus bestimmend war und die noch heute das Wirken einheimischer Comic-Künstler bestimmt.


Bild und Schrift im Comic

Dia-Vortrag
Christoph Haas, Germanist, Publizist, Würzburg
Rathaus, Kleiner Saal
Freitag, 23. Juni, 13.00 Uhr

Christoph Haas spricht über die für schrifthaltige und schriftlose Panels je spezifische Repräsentation von Zeit; über die verschiedenen Möglichkeiten der Verbildlichung von Schrift im Comic und schließlich über die charakteristischen Merkmale völlig schriftloser Comics. Seine These: Der Comic betreibt nicht nur die Verbildlichung der Schrift, sondern auch die Verschriftlichung des Bildes. Zur Illustration der Thesen dienen Comics u.a. von Hergé, Carl Barks, Will Eisner, Frank Miller und Moebius.


Fanzines als Karriere Sprungbrett?

Podiumsdiskussion
Rathaus, Kleiner Saal
Freitag, 23. Juni, 14.00 Uhr
Teilnehmer: Uli Oesterle ("Schläfenlappenphantasien", Zwerchfell Verlag), Rautie ("Heinz und Pifie: Nanu-Ragout aus Dosen", Edition Panel), Kim Schmidt ("Öde", Flying Kiwi Verlag, "Unser Schumi", Achterbahn Verlag), Ulf K. ("Der Mondgucker", Edition Panel, "Tango mit dem Tod", Edition 52), Haggi ("Di Abenteuer fom Hartmut", Carlsen), Harm Bengen ("Sandra Bodyshelly", Edition Kunst der Comics)
Moderation: Bert Dahlmann (Panel ambixious comix)

Ralf Königs erster Comic erschien einst im Plop, Ulf K. veröffentlicht im Panel, Uli Oesterle früher im Comicstrich und Haggi machte gar ein eigenes Fanzine auf, bevor der Erfolg sich einstellte.
Ob und inwieweit kann die Veröffentlichung in Fanzines Comic-Künstlern heute beim Start einer Karriere helfen? Hat ihnen diese Art der Öffentlichkeit und Kommunikation mit "Gleichgesinnten" bei ihrer künstlerischen Entwicklung geholfen? Außerdem spricht die Runde über das aktuelle Interesse an deutschen Comics im Ausland - so kam Ulf K.s Debütalbum Anfang dieses Jahres auch auf Französisch heraus, eine englische Ausgabe folgt im Sommer, Uli Oesterles zweites Album wird sogar parallel für das französische und deutsche Publikum produziert.


Heft-Markt in der Krise?

Hit Comics-Diskussion
Rathaus, Kleiner Saal
Freitag, 23. Juni, 15.30 Uhr
Teilnehmer: Christian Heesch (Zwerchfell), Ralf Heinrich (Modern Graphics/Chaos! Comics), Michael Möller (Schwarzer Turm), Max Müller (Dino), Marius Kessler (Infinity), Tony Verdini (Panini/Marvel), Bernd Kronsbein (Speed)
Moderation: Martin Jurgeit (Chefredakteur ZACK) und Jörg Krismann

Noch vor kurzem schien es so, dass den explodierenden Heft-Markt nichts stoppen könnte. Doch jetzt ziehen sich erste Anbieter vom Markt zurück und andere verkleinern ihre Produkt-Palette im Bereich der Action-Comics. Eine hochkarätige Runde von Verlagsvertretern wird zu diesen Entwicklungen unter Leitung von Hit Comics-Chefredakteur Martin Jurgeit Stellung nehmen.


Superhelden über Deutschland

Das Auf und Ab der kostümierten Übermenschen in der deutschen Comic-Szene

Podiumsdiskussion mit Einführungsvortrag
Rathaus, Kleiner Saal
Freitag, 23. Juni, 17.30 Uhr
Teilnehmer: Martin Jurgeit (Hit Comics), Max Müller (Dino), Tony Verdini (Marvel), Joachim Kaps (Carlsen), Georg F.W. Tempel (Ehapa), Bernd Kronsbein (Speed), Jörg Augsburg (EEE), Wolfgang J. Fuchs (Journalist und Übersetzer)
Moderation: Harald Havas (Journalist, Autor, Wien)

Von frühen Anfängen in den 50er Jahren über die große Flaute der 80er bis zu Hochglanz-Multi-Variant-Heften und Hardcover-Editionen der späten 90er reicht die wechselvolle Geschichte der Superhelden in Deutschland. Durch die Jahrzehnte heiß geliebt und heftig bekämpft belebten die Männer und Frauen aus Stahl erst vor wenigen Jahren wieder den hierzulande darniederliegenden Bereich der Comic-Hefte. Doch nun scheint der Boom schon wieder am Abklingen zu sein. Marktbereinigung oder neuerliches Aus?


Die Macht gemischter Wesen

Mythologische und ästhetische Wurzeln des Bestiariums in der Star-Wars-Saga

Vortrag mit Filmausschnitten und Bildbeispielen von Herbert Heinzelmann, Medienpädagoge und Journalist, Nürnberg
evenTraum, Bauhofstraße
Freitag, 23. Juni, 18.30 Uhr

Was hat die Landung eines Raumschiffs auf dem Planeten Endor mit Homers "Odyssee" zu tun? Hat Chewbacca, der zottige Wookie, ein Vorbild im babylonischen Gilgamesch-Epos? Welchen uralten Menschheitsträumen entspricht das Robo-Pärchen C-3PO und R2-D2? Und sitzt Jabba, the Hut, womöglich schon seit Jahrhunderten auf den Dächern gotischer Kathedralen herum? Das sind einige Fragen, die dieser Vortrag beantworten will. Er spürt die Wurzeln der Star-Wars-Saga in antiken Texten und deren Verfilmungen auf und versucht, die kulturellen Zusammenhänge zwischen postmoderner Massenunterhaltung und zivilisationsgründender Mythologie herzustellen. Es gibt viele bewegte und auch einige stehende Bilder zum beliebten Kino- und Comic-Kult.


Die Elefantenrunde

David gegen Goliath - Der deutsche Comic-Markt 2000

Podiumsdiskussion
evenTraum, Bauhofstraße
Freitag, 23. Juni, 19.30 Uhr
Teilnehmer: Joachim Kaps (Carlsen), Michael F. Walz (Ehapa), Max Müller (Dino), Klaus D. Schleiter (Mosaik), Rossi Schreiber (Schreiber & Leser)
Moderation: Eckart Sackmann (Herausgeber von RRAAH!)

Die Polarisierung und Aufsplitterung des deutschen Comic-Marktes begann schon vor geraumer Zeit. Auf der einen Seite geht der Trend zu multimedial tätigen Verlagen mit großer finanzieller Macht, die vorwiegend über den Kiosk anbieten und hier mittlerweile einen Verdrängungswettbewerb führen. Zum anderen ist gerade heute ein verstärktes Engagement von Kleinverlegern zu beobachten. Die deutsche Comicszene, jahrzehntelang eine relativ homogene Gruppierung, ist längst einer Vielzahl von Szenen gewichen. Der Zusammenhalt der Gemeinschaft funktioniert eher künstlich über das gemeinsame Auftreten auf Comic-Salons und Börsen. Kann und will ein Comicverlag heute noch die Gesamtheit aller Comicleser ansprechen? Werden die Kleinen von den Marktführern schonungslos an den Rand gedrängt, oder lohnt sich ein Leben in der Nische?



SAMSTAG, 24.6.2000

Zukunftsbilder

Eine Zeitreise durch Science-Fiction-Comics

Dia-Vortrag
Heiner Jahncke, Comic-Experte und -Sammler, Hamburg
Rathaus, Kleiner Saal
Samstag, 24. Juni, 11.30 Uhr

Der Mensch hatte schon immer das Bedürfnis, in die Zukunft zu sehen, sich ein Bild von seiner Zukunft zu machen. Das visuelle Medium Comic war dafür wie geschaffen. Anders als der viel aufwendigere Film erlaubt es mit einfachen Mitteln die Darstellung der phantastischsten Ideen - sofern man solche hat. Aber auch hier gilt: Utopie und Science-Fiction verraten in der Regel mehr über die Zeit aus der sie stammen, als über die Zeit, die sie beschrieben. Dieser Vortrag möchte anhand von mehr als 100 Dias eine Zeitreise durch die Vergangenheit der Zukunft bieten - so wie sie sich im Comics des 20. Jahrhunderts, vor allem seiner zweiten Hälfte, darstellte. Dabei reicht das Spektrum von den Klassikern bis zu Kuriositäten und Raritäten. Alle wichtigen Themen und Motive werden, oft an unterschiedlichen Beispielen, vorgestellt - von der Sehnsucht nach den Sternen bis zur Apokalypse. Gleichzeitig wird damit die Entwicklung deutlich, die der Comic selbst inhaltlich und formal genommen hat - auf seiner Reise in die eigene Zukunft.


Germany Online

Die Comics und das Internet

Podiumsdiskussion mit Einführungsvortrag
evenTraum, Bauhofstr.
Samstag, 24. Juni, 14.00 Uhr
Teilnehmer: Peter Kawinek (orf.on-Comic-Channel), Lutz Göllner (Comic-Journalist, Berlin) Johann "Hansi" Kiefersauer (Zeichner), İTOM (Zeichner, angefragt), Burkhard Ihme (ICOM), Michael Golletz (Bulls-Press, angefragt)
Moderation: Harald Havas (Journalist, Autor, Wien)

Immer mehr Web-Sites mit Comic-Inhalten sprießen auch in den deutschen Seiten des "weltweiten Netzes". Von simplen, teilweise privaten Homepages von Amateuren wie Profis des Genres, über Sekundärbereiche, bis hin zu großen kommerziellen Sites, die sich mit teilweise extra gefertigten Strips deutscher Zeichner schmücken. Jüngstes prominentes Beispiel: der Start eines eigenen Comic-Channels mit "Daily Strip"-Konzept auf ORF.ON, einer der meistbesuchten ("gehitteten") Sites des deutschsprachigen Raums. Sieben österreichische (später auch deutsche) Zeichner haben dort seit April die Chance, eine Comic-Serie in wöchentlicher Folge online zu publizieren (http://comics.orf.at). Mit täglich zwischen 10.000 und 20.000 Besuchern. Wodurch sich mehrere Fragen ergeben: Helfen die Online-Medien den deutschen Zeichnern? Verändern sich dadurch Publikationsmöglichkeiten bzw. Chancen, eine Öffentlichkeit zu erreichen? Wem nützt Self-publishing im World Wide Web?


Erotic Comic Art

Dia-Vortrag - für Erwachsene
Achim Schnurrer, Verleger, Edition Kunst der Comics/Alpha Comic Verlag
Rathaus, Kleiner Saal
Samstag, 24. Juni, 15.00 Uhr

Erotik in der Comic-Kunst, das ist weit mehr als das Spektrum von "Barbarella" bis "Druuna", von Phoebe Zeitgeist über die drallen Powerfrauen Robert Crumbs bis zu den Pornoqueens von Giovanna Cassotto. Insbesondere Künstler und auch Künstlerinnen aus Frankreich, Italien und Spanien haben sich erotischer Comic-Kunst von mitunter außergewöhnlicher Qualität verschrieben. Anhand von Beispielen, Künstlern wie Magnus, Manara, Varenne und vielen anderen versucht dieser Vortrag Belege für die These zu finden, dass der Erwachsenen-Comic explizit erotischer Ausprägung neben sinnlicher Ausstrahlung und der offenen Anmache der Leser(innen) noch mehr zu bieten hat, nämlich eine künstlerische Qualität, die sich nicht im Film, nicht im Theater oder in der Literatur, sondern nur im Comic entwickeln konnte.

Lodoss War

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