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Der alle zwei Jahre stattfindende Comicsalon in Erlangen ist seit seinem
Bestehen immer größer geworden, hat von Mal zu Mal mehr Aussteller und Besucher angelockt. Diese Entwicklung ist natürlich erfreulich und macht eine Teilnahme am Salon auch für kleinere Verlage attraktiv, wenn nicht sogar zu einem Muß.
Für viele der kleineren Verlage tauchten damit aber auch Probleme auf.
Die chronisch finanzschwachen Independent- und Autoren-Verlage können keine großen Messestände anmieten und haben im Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Besucher gerade 1998 teilweise nicht gerade befriedigend abgeschnitten.
Um diese Situation zu zu verbessern, haben das Kulturamt als
Veranstalter und die Independent-Verlage auf Initiative des Reprodukt Verlages gemeinsam nach neuen Lösungen für den Salon 2000 gesucht und
die Independent Area ins Leben gerufen. Anstatt über den ganzen Salon
verteilt, befinden sich nun die Independents konzentriert in einem Bereich auf der zweiten Ebene der Heinrich-Lades-Halle. Damit eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten der Präsentation und Gestaltung. Die
Kreativität und spontane Energie dieser Szene hat einen eigenen Raum
bekommen. Es ist bei zunehmender Größe und Vielfalt notwendig,
thematische Schwerpunkte zu setzen, auch um den Besuchern die
Orientierung zu erleichtern.
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