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Was hat sie was ICH nicht hab'?!

Elis Özlük, Nehir Altin und Walied Mehrie (v.l.n.r.) vom Gymnasium Himmelsthür zeichneten Selbstporträts im Pop-Art-Stil. "Was hat sie, was ICH nicht hab'?!", fragt sich Nehir, während Walied klar auffordert: "Sprich mit der Hand!"

Schreckenzombie und Lavalöwe

Lebendig gemachte Zufallsergebnisse: Schreckenzombies und Lavalöwen verwandeln auf schwankenden Drähten die Grundschule Ochtersum in einen Ort des Ungeheuerlichen.

Zunächst haben die Schüler/-innen mit Hilfe einer Schere spontan Figuren aus Pappe ausgeschnitten. Diese Zufallsergebnisse wurden darauf zur Verstärkung der Ausdruckskraft mit Farbe weitergestaltet. Indem diesen noch recht abstrakten Figuren Augen gegeben wurden, erhielten sie ein eigenes Wesen, einen markanten Charakter, ein Eigenleben. Die auf diese Weise beseelten Geschöpfe wurden dann an Drahtgestänge befestigt, wodurch sie sich nun problemlos bewegen lassen. In gemeinsamen "Puppenspielen" sind diese Figuren in Kontakt zueinander getreten: Es haben sich Geschichten entwickelt, die schließlich in kurzen Comics aufgezeichnet wurden. - Die Ausstellung zeigt mit den überarbeiteten Scherenschnitten den Ausgangspunkt dieses spannenden kreativen Prozesses. (Grundschule Ochtersum - Fr. Borchers - AG 4. Jg.: "Schreckenzombie und Lavalöwe": Comicfiguren erfinden und verlebendigen)

Schreckenzombie und Lavalöwe

In Ochtersum wimmelt es von papierenen Monstern, wenn man nur genau genug hinsieht. Das haben Vanessa Schulz, Michael Gehrlein, Jens Grabour, Oscar Körner, Daniel Corak, Inci Izer, Maximilian Sander, Patrik Gossmann, Charel Trzensimiech, Daniel Heiduk und Lea Marheineke jedenfalls gründlich getan.

Ob er auch gerade an mich denkt?..

Elis träumt: "Ob er auch gerade an mich denkt?.."

Populäre Comics als Spiegel allgemeiner Ängste und Sehnsüchte des modernen Menschen faszinieren Pop Art-Künstler schon seit den späten 1950er Jahren. Insbesondere die mittels Stilisierung bis hin zur Stereotypisierung erzeugte Unmittelbarkeit, Ausdrucksstärke und allgemeine Verständlichkeit dieser Bildwelten macht einen Großteil des Reizes aus, den Comics auf den Betrachter ausüben - und letztlich für den Massengeschmack so attraktiv machen. - Einen solchen zielsicheren Einsatz plakativer Comicelemente zeigen hier die Schüler/-innen in eindrucksvollen Selbstporträts. (Gymnasium Himmelsthür - Hr. Behme - Grundkurs 12. Jg.: Selbstporträt im Pop Art-Stil)

Termitencomic

Philipp Globa zeichnete einen Termitencomic.

Sprechende Tiere gab es schon lange vor der Erfindung von Mickey Mouse & Co.: Bereits seit der Antike führen Tiere, Pflanzen und sogar an sich leblose Gegenstände in menschlichen Rollen dem Leser das eigene Verhalten vor Augen – und dies sowohl belehrend als auch unterhaltsam. So haben sich insbesondere Flugblätter, Karikaturen, Comics, der Zeichentrickfilm und letztlich auch der Computeranimationsfilm dieser Technik bedient, typisch menschliche Schwächen und Verhaltensweisen über menschenähnliche Tierfiguren zu entlarven. Nach einer ersten Heranführung an diese Thematik im Deutschunterricht haben die Schüler/-innen dann in den Kunststunden eigens verfasste oder vorgefundene, bekannte Fabeln in amüsante Comics umgesetzt. (Robert-Bosch-Gesamtschule – Fr. Messdaghi – 6.1: Von der Fabel zum Comic)

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