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Frisch ausgepackt und aufgefallen: Andreas Dierks weist auf besondere Comics hin, die jetzt im Comicladen oder am Kiosk liegen.  [Folge 118]

Der letzte Flug

Der letzte Flug

Teruo aus Japan, Tom aus den USA, Günther aus Deutschland und Alain aus Frankreich kämpfen in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs mit ihren Flugzeugen für den militärischen Erfolg ihrer Länder. Dabei verweben sich ihre Schicksale, was Zeichner und Autor durch eine geschickt angelegte Erzählung in überraschenden Momenten darzustellen wissen. Die Freunde von Fliegercomics werden Details der beteiligten Maschinen und ausreichend Szenen aus den tödlichen Luftkämpfen finden.


Neko Majin

Der Mangaka Akira Toriyama wird seit "Dragon Ball" allen Comiclesern ein Begriff sein. Nachdem diese erfolgreiche Serie von 1984 bis 1995 herauskam (in Deutsch bis zum November 2000 in 42 Bänden), erschienen eine Reihe weiterer Arbeiten, von denen wir bereits "Kajika" und "Sandland" kennen.

Neko Majin

Jetzt kommt "Neko Majin" hinzu, ein Funny aus dem Jahr 1999. Zuerst beschafft der katzenförmige Held der Geschichte zwei dümmlichen Bösewichten für viele Yen Benzin, dann lassen die beiden aber einen Dämon frei, was sie weitere 5000 Yen kosten wird.

Deutsche Comicforschung 2008

Auch die vierte Ausgabe des Jahrbuchs zur deutschen Comicforschung besticht durch ihre sorgfältige Recherche, ihre zahlreichen erläuternden, farbigen Abbildungen und ihre Themenvielfalt. Die Bedeutung dieser Buchreihe zur Gewinnung und Aufbewahrung des Wissens über den frühen deutschen Comic bleibt ungebrochen.

Deutsche Comicforschung 2008

Am Beginn steht ein klärender Blick auf die Geschichte der Definitionen von Comic, gefolgt von einer Analyse der Bildsequenzen des Evangeliars von Heinrich dem Löwen. Das Jahrbuch beschließt dieses Mal seine Reise durch das Damals mit einem umfassenden Beitrag zu Helmut Nickels "Winnetou".


Im letzten Viertel des Mondes

Von Ai Yazawa ("Gokinjo Mono-gatari", "Paradise Kiss", "Nana") konnte man hierzulande schon vieles lesen und dabei ihr zeich-nerisches Können studieren. Mit der Love-Mystery "Im letzten Viertel des Mondes" lässt sie sich auf eine Liebesgeschichte ein, die ihrem Ruf als Shôjo-Mangaka überaus gerecht wird.

Im letzten Viertel des Mondes

Der Ausreißer

Der Ausreißer

Anfangs liest sich dieser in der Reihe shodoku erschienene Band wie ein Funny über einen Penner, der sich durch das Stöbern in Mülltonnen und das Campieren im Park ganz leidlich und vergnüglich über Wasser hält. Auch der Stil, in dem diese Erzählung gezeichnet wurde, verweist auf einen Spaß-Manga. Doch das dicke Ende kommt bei der Lektüre an der Stelle, an der einem das Autobiografische der Geschichte deutlich wird. So wird daraus ein beachtlicher Manga über einen alkoholkran-ken Zeichner, dem man für seine Zukunft die Daumen drückt und weiterhin den Humor wünscht, seine Erlebnisse in dieser Weise umsetzen zu können.


Little Star

Little Star

Sobald die Kinder kommen, ändert sich das Leben der Eltern in erheblicher Weise. Man denke nur daran, wie oft man sich zum Beispiel nach weggeworfenen Schnullern oder Löffeln bücken muss. Andi Watson zeichnet das Leben mit seinem "Little Star" auf, was gelegentlich an "Baby Blues" von Kirkman/Scott erinnert, diesem aber im erzähle-rischen Ganzen überlegen ist.

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